Stressbewältigung und Pädiatrie in der Ergotherapie erklärt
Denise Vallery Preuß · 6. Juli 2025 · 2 Min. Lesezeit

Stress betrifft nicht nur Erwachsene. Auch Kinder erleben Druck – durch Schule, Freundschaften oder Veränderungen in der Familie. Ergotherapie kann Kindern helfen, mit diesen Belastungen umzugehen und gestärkt daraus hervorzugehen.
Woran Sie Stress bei Kindern erkennen
Kinder zeigen Stress oft anders als Erwachsene. Mögliche Anzeichen sind:
- Reizbarkeit oder häufige Wutausbrüche
- Ein- und Durchschlafprobleme
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Bauch- oder Kopfschmerzen ohne erkennbare Ursache
Solche Signale sollten ernst genommen werden – sie zeigen, dass ein Kind Unterstützung braucht.
Wie Ergotherapie helfen kann
- Spiel: Im Spiel verarbeiten Kinder Erlebnisse und erproben neue Strategien – ganz ohne Druck.
- Entspannung: Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder kleine Achtsamkeitsübungen helfen, zur Ruhe zu kommen.
- Struktur: Ein klarer Tagesablauf, gute Zeiteinteilung und erreichbare Ziele geben Sicherheit.
Beispiele aus dem Alltag
- Schulstress: Gemeinsam erstellen wir einen Wochenplan, der Lernen und Erholung in Balance bringt.
- Soziale Unsicherheit: In Rollen- und Gruppenspielen üben Kinder, auf andere zuzugehen.
- Starke Gefühle: Atem- und Achtsamkeitsübungen helfen, Gefühle wahrzunehmen und zu regulieren.
Was Eltern tun können
Offene Gespräche, feste Routinen und bewusste Ruhephasen im Familienalltag stärken Kinder nachhaltig. In der Therapie beziehen wir Eltern deshalb aktiv mit ein.
Fazit
Wenn Therapie und Elternhaus zusammenarbeiten, lernen Kinder, mit Stress umzugehen, und entwickeln Widerstandskraft für ihren weiteren Weg. Bei Fragen zu einer Ergotherapie für Ihr Kind melden Sie sich gerne bei uns.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.

